offener brief an österr. politiker
liebe parlamentarier, sg frau ministerin!
ich war sehr erstaunt heute im online banking eine gutschrift des finanzministeriums zu entdecken - nicht daß ich mich beschweren möchte, ist doch schön vollkommen unerwartet geld zu bekommen!
ich habe irgendwann einmal mitgekriegt dass es pläne gibt ähnlich wie bei gehaltszahlungen eine 13. familienbeihilfe einzuführen, aber das verlief im zuge des wahlkampfes (ironisch nicht wahr?) im sand und deshalb war ich durchaus erstaunt über die überweisung. unsicher was damit den nun bezahlt werden soll - ist es denn weisungsgebunden..? habe ich im google gesucht und folgendes gefunden:
"Nach der Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes und der Erhöhung der Zuverdienstgrenze wurde am 24. September eine weitere Entlastung für Familien beschlossen. Künftig wird die Familienbeihilfe im September doppelt ausbezahlt. Für das Jahr 2008 gilt diese Regelung rückwirkend, damit kommen Familien bereits in diesem Jahr in den Genuss einer 13. Familienbeihilfe.
„Mit dieser Maßnahme setzen wir einen gezielt spürbaren und wichtigen finanziellen Beitrag zur Entlastung der Familien. Einerseits wird damit ein Beitrag zu den Betreuungskosten für Kinder unter sechs Jahren geleistet. Zum Anderen unterstützt man die Familien gerade zum Ausbildungs- bzw. Schulbeginn", erklärt Jugend- und Familienministerin Kdolsky."
Wie gesagt, ich möchte mich wirklich nicht beschweren und nehme mit freuden jede hilfe an die sie mir bieten möchten um mein kind in zeiten der hohen finanziellen anforderungen glücklich zu erziehen und mich selbst auch nicht ganz zu vergessen.
ich wehre mich vehementest gegen, in diesem zusammenhang getätigte äußerungen die worte wie "gezielt spürbar" "wichtigen finanziellen beitrag zur entlastung" und ähnliches enthalten!!!
eine familienmonatsbeihilfe beträgt laut ihrer überweisung exakt 112,50. das ist knapp mehr als die hälfte von dem was ich in einem monat für den kindergarten bezahle (MIT förderung durch die stadt wien) um nur kurz auf den "beitrag zur den betreuungskosten für kinder unter sechs jahren" einzugehen. das sind etwa 31 cent pro tag mehr.
sie werden verstehen werte herren und vor allem frau ministerin kdolsky daß ich jetzt für zwei dinge dankbar bin:
31 cent pro tag sind besser als nichts und daß ich mir, nach einem blick auf ihre homepage, pardon- die des österreichischen finanzministeriums, keine sorgen über zu niedrigen blutdruck machen muß.
mit freundlichen grüßen,
küssen sie mich dort wo mein rücken am schönsten wird.
ich war sehr erstaunt heute im online banking eine gutschrift des finanzministeriums zu entdecken - nicht daß ich mich beschweren möchte, ist doch schön vollkommen unerwartet geld zu bekommen!
ich habe irgendwann einmal mitgekriegt dass es pläne gibt ähnlich wie bei gehaltszahlungen eine 13. familienbeihilfe einzuführen, aber das verlief im zuge des wahlkampfes (ironisch nicht wahr?) im sand und deshalb war ich durchaus erstaunt über die überweisung. unsicher was damit den nun bezahlt werden soll - ist es denn weisungsgebunden..? habe ich im google gesucht und folgendes gefunden:
"Nach der Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes und der Erhöhung der Zuverdienstgrenze wurde am 24. September eine weitere Entlastung für Familien beschlossen. Künftig wird die Familienbeihilfe im September doppelt ausbezahlt. Für das Jahr 2008 gilt diese Regelung rückwirkend, damit kommen Familien bereits in diesem Jahr in den Genuss einer 13. Familienbeihilfe.
„Mit dieser Maßnahme setzen wir einen gezielt spürbaren und wichtigen finanziellen Beitrag zur Entlastung der Familien. Einerseits wird damit ein Beitrag zu den Betreuungskosten für Kinder unter sechs Jahren geleistet. Zum Anderen unterstützt man die Familien gerade zum Ausbildungs- bzw. Schulbeginn", erklärt Jugend- und Familienministerin Kdolsky."
Wie gesagt, ich möchte mich wirklich nicht beschweren und nehme mit freuden jede hilfe an die sie mir bieten möchten um mein kind in zeiten der hohen finanziellen anforderungen glücklich zu erziehen und mich selbst auch nicht ganz zu vergessen.
ich wehre mich vehementest gegen, in diesem zusammenhang getätigte äußerungen die worte wie "gezielt spürbar" "wichtigen finanziellen beitrag zur entlastung" und ähnliches enthalten!!!
eine familienmonatsbeihilfe beträgt laut ihrer überweisung exakt 112,50. das ist knapp mehr als die hälfte von dem was ich in einem monat für den kindergarten bezahle (MIT förderung durch die stadt wien) um nur kurz auf den "beitrag zur den betreuungskosten für kinder unter sechs jahren" einzugehen. das sind etwa 31 cent pro tag mehr.
sie werden verstehen werte herren und vor allem frau ministerin kdolsky daß ich jetzt für zwei dinge dankbar bin:
31 cent pro tag sind besser als nichts und daß ich mir, nach einem blick auf ihre homepage, pardon- die des österreichischen finanzministeriums, keine sorgen über zu niedrigen blutdruck machen muß.
mit freundlichen grüßen,
küssen sie mich dort wo mein rücken am schönsten wird.
fr. hase - 9. Nov, 21:44


